Annual African Law Association Conference

Gemeinsam mit der Gesellschaft für Afrikanisches Recht (ALA) und in Kooperation mit der Stiftung Entwicklungszusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) organisierte das Arnold-Bergstraesser-Institut (ABI) die 44. Jahreskonferenz der ALA mit dem Schwerpunkt „Bewaffnete Konflikte in Afrika: Rechtliche und politische Maßnahmen zum Schutz Vertriebenen und zur Verbeugung von Zwangsmigration“.  Die Konferenz fand am 10. und 11. November in Freiburg statt.

Das zweitätige Programm bestand aus Vorträgen sowohl aus praktischer als auch aus wissenschaftlicher Perspektive. Behandelt wurden konzeptuelle Fragen, rechtliche Rahmenbedingungen für den Schutz Geflüchteten und die Probleme des Zugangs zu Gerechtigkeit sowohl für Bürger*innen als auch für Vertriebene in Afrika. Außerdem wurde die Problematik der Implementierung von häufig sehr durchdachter Schutzmaßnahmen ebenfalls diskutiert. Teilnehmende und Vortragende betonten die Herausforderungen für Aufnahmegemeinschaften, die Diskrepanz von theoretischer und praktischer Rechtssetzung sowie die anhaltende Relevanz von informellen und alternativen Rechtsmechanismen. Bereichert wurde die Konferenz durch die Teilnahme von fünf ostafrikanische Jurist*innen, die von ihren heimischen Kontexten berichteten. Dieser Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis, ergänzt durch rechtliche und sozialwissenschaftliche Perspektiven, führte zu lebendigen Diskussionen und einer erfolgreiche Jahrestagung. Für das vollständige Programm bitte hier klicken.